Art.Nr. 937 Großes holländisches Aufsatzbuffet, reich intarsiert, 1. Hälfte 19. Jh.

Art.Nr. 937 Großes holländisches Aufsatzbuffet, reich intarsiert, 1. Hälfte 19. Jh.

5.800,00 €
Artikel-Nr.:937
Material:Mahagoni
Stil-Epoche:Empire
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Großes holländisches Aufsatzbuffet, Mahagoni Massivholz, teils Mahagoni, Ahorn, Ahorn, teils gebeizt/geflammt, Birnbaum auf Eiche furniert. Rechteckiger, dreischübiger Unterbau auf Vierkantklotzfüßen ruhend. Die Füße stehen auf vorgesetzten Plinthen. Die Vorderfüße sind vorgesetzt somit ist der vorgesetzte Sockel seitlich verkröpft. Die dreischübige Front wird seitlich von zwei angedeuteten Voluten auf profilierten Sockeln verziert. Die Deckplatte des Unterbaus ist profiliert, leicht vorgesetzt. Der Aufbau hat eine zweitürige Front und ist in Rahmenbauweise gefertigt, die zurückgesetzten Füllungen sind in profilierte Rahmen eingelassen/aufgesetzte Schlagleiste. Der Gesimskranz ist profiliert, an den Ecken jeweils verkröpft, die Ecken werden von zwei volutenförmigen Ornamenten gestützt. Die Türen sind mit zentralen Vasenmotiven verziert, umrahmt von Voluten mit Blütenranken sowie Papageienmotiven. Am unteren Ansatz befinden sich zwei mit Voluten verzierte Kartuschen, die mit Puttendarstellungen verziert sind. Die Schubladenfronten sowie die Rahmenfriese sind mit Füllhörnern und Blütenmotiven verziert. Die Seitenteile übernehmen die Motive der Türfüllungen. Die eingelegten Ahornhölzer sind teils graviert, teils geflammt (in heißen Quarzsand eingelegt worden, um eine plastischere Wirkung zu erzielen, vereinzelt gibt es auch grünlich bebeizte Einlagen).

Die Inneneinteilung besteht aus einem mittigen Fachboden mit zwei schmalen Schubladen sowie einem variablen, hälftigen Fachboden (der Fachboden ist später durch eine eichenfurnierte Platte ersetzt worden). Die Innenseiten der Türen sind ebenfalls mit rautenförmigen, mit Blumen verzierten Füllunge, dekoriert. Einlasschlösser in Eisen, Messingbeschläge wurden teils später ergänzt. Die Seitenteile haben teils ausgekittete, retuschierte Spannungsrisse, die fachgerecht ausgeführt wurden und kaum auffallen. Es gibt diverse Furnierergänzungen im Bereich des Sockels, sowie kleinere Furnierergänzungen in der Maketerie, die kaum zu sehen sind. Die Rückwand hatte eine runde Öffnung für ein Kabel, wurde nachträglich verschlossen. Die Schubladenböden wurden später ergänzt. Zwei Teile der Gesimskranzes (Profil) wurden ersetzt, fallen kaum auf. Die rechte Ecke wurde angesetzt. Holland, 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Höhe: 212,5 cm, Höhe Unterbau: 91,5 cm
Breite: 162 cm
Tiefe: 62 cm, Lichte Tiefe Aufbau: 46,5 cm