Flagge: NEUER ARTIKEL

Art.Nr. G 770 Kupferstich mit der Darstellung eines Hirsches mit halbem Geweih von J. E. Ridinger, Mitte 18. Jh.

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Art.Nr. G 770 Kupferstich mit der Darstellung eines Hirsches mit halbem Geweih von J. E. Ridinger, Mitte 18. Jh.

350,00 €
Artikel-Nr.:G 770
Material:Papier
Stil-Epoche:Barock
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Kupferstich mit der Darstellung eines Hirsches mit halbem Geweih von J. E. Ridinger, Mitte 18. Jh. in einem biedermeierlichen Holzrahmen.

 Der Kupferstich zeigt einen Hirsch, welcher auf Felsgestein in einem Waldstück steht. Auffällig ist das Fehlen seiner rechten Geweihhälfte. Sowohl das Tier, als auch der Hintergrund mit Bäumen, Totholz und einer Bergkette am Horizont sind äußerst detailreich dargestellt. Verschiedene Parallel- und Kreuzschraffuren verleihen den Oberflächen Struktur und Tiefe. Der Begleittext lautet: „Anno 1721 haben Ihro Hoch-Fürtl. Durchl. Eberhard Ludwig Herzog zu Würtenberg disen Hirsch in der Brunfft an der Büchellis Klingen Einsiedler Huth Tübinger Forsts selbst geschoßen“.

Zustand: starke Verfärbungen, besonders am oberen Rand. Wellig, vereinzelte Löcher, welche ihren Ursprung eventuell von Insektenfraß haben könnten.

Johann Elias Ridinger (15. Febr. 1698 in Ulm – 10. Apr. 1767 in Augsburg) war Tiermaler, Kupferstecher, Radierer und Verleger. Unterrichtet wurde er von seinem Vater Christoph Rasch (auch Resch), später von Johann Falch (auch Falk) in Augsburg. Seine Vorliebe für die Jagd spiegelt sich auch in seinen Werken wider und brachte ihn an den Hof des Grafen Metternich. Ridinger gründetet in Augsburg einen Kunstverlag, in welchem die meisten seiner Werke erschienen sind. Im Jahr 1759 wurde er zum Direktor der dortigen Kunstakademie ernannt.

Maße:  40 x 47 cm                          Bildausschnitt:  29 x 36,5 cm