Flagge: NEUER ARTIKEL

Art.Nr. G889 Lithografie nach einem Kupferstich ‚Avaritia – Der Geiz‘ aus der Serie ‚Die sieben Todsünden‘ von O. Zoff nach Heyden, um 1920

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Art.Nr. G889 Lithografie nach einem Kupferstich ‚Avaritia – Der Geiz‘ aus der Serie ‚Die sieben Todsünden‘ von O. Zoff nach Heyden, um 1920

120,00 €
Artikel-Nr.:G889
Material:Papier
Stil-Epoche:20. Jh.
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Lithografie nach einem Kupferstich ‚Avaritia – Der Geiz‘ aus der Serie ‚Die sieben Todsünden‘ von O. Zoff nach Heyden, um 1920 in einem schlichten vergoldeten Rahmen.

Die Graphik behandelt das Thema der ‚Avaritia‘, den Geiz, welcher als eine der sieben Todsünden gezählt wird. Dass Pieter Bruegel der Ältere, der ursprüngliche Kupferstecher hinter diesem Motiv hier, maßgeblich von Hieronymus Bosch beeinflusst wurde, lässt sich auf den ersten Blick erkennen. In einer kulissenhaften Landschaft mit erdigem Boden und abgestorbenen Pflanzen werden Figurenstaffagen mit Tiermischwesen. Mittig im Vordergrund befindet sich eine einfache Holzhütte, in welcher eine männliche Figur an einem Tisch steht du einen leeren Teller reicht. Davor sitzt eine junge Frau in adliger Kleidung mit einem Doppelhennin als Kopfbedeckung. Auf ihrem Schoß sammelt sie Münzen, welche sie einer Truhe entnimmt. Zu ihrer Seite befinden sich weitere Geldtöpfe. Neben orientalisch wirkenden Gebäuden an der linken Bildseite, befinden sich rechts Anzeichen von Bergbau und der Gewinnung von Bodenschätzen. Omnipräsent in dieser Darstellung ist das Münzgeld, welches im Sinne des Geizes gehortet oder gestohlen wird.

Zustand: Blatt bräunlich getönt. Leichter Goldabrieb am Rahmen.

Otto Zoff (1890 Prag – 1963 München) war ein österreichischer Schriftsteller. Er studierte Kunst- und Literaturgeschichte in Wien und promovierte 1914. Während seiner Zeit in Berlin arbeitete er unter anderem für das Berliner Tagblatt und diverse Zeitschriften. Für kurze Zeit war er Lektor des S. Fischer Verlag. Ab 1917 zog er nach München und arbeitete als Dramaturg in zahlreichen Kammer- und Theaterspielen.

Pieter van der Heyden (um 1530 Antwerpen – 1572 Berchen/Antwerpen) war ein flämischer Kupferstecher und Mitglied der St. Lukas-Gilde. Er arbeitete hauptsächlich nach Vorlagen von Hieronymus Bosch, sowie Pieter Bruegel der Ältere.

Maße:  35 x 42 cm                           Bildausschnitt:  22 x 29 cm