Flagge: NEUER ARTIKEL

Art.Nr. G937 Aquarellierte Tuschezeichnung mit einer Veduten-Ansicht der „Lebens- und Genussmittelgrosshandlung Theodor Zaepfel jr. Rottenburg a. N.“  von Johann Dreyschütz

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Art.Nr. G937 Aquarellierte Tuschezeichnung mit einer Veduten-Ansicht der „Lebens- und Genussmittelgrosshandlung Theodor Zaepfel jr. Rottenburg a. N.“  von Johann Dreyschütz

950,00 €
Artikel-Nr.:G937
Material:Papier
Stil-Epoche:20. Jh.
Details:ausblenden
Aquarellierte Tuschezeichnung mit einer Veduten-Ansicht der „Lebens- und Genussmittelgrosshandlung Theodor Zaepfel jr. Rottenburg a. N.“  von Johann Dreyschütz, Anfang 20. Jh. in der originalen Rahmung.

Dargestellt wird eine Ansicht auf den Marktplatz in Rottenburg am Neckar, rechts der Dom St. Martin und der gotische Aufbau des Marktbrunnens. Vom linken Bildrand hin zur Mitte ist die Fassade des Rathauses mit ihrem barocken Aufbau zu erkennen. Direkt anschließend befindet sich das Nachbarhaus, welches im Titel bereits erwähnt wird. In diesem dreistöckigen Gebäude befindet sich das Feinkostgeschäft von Theodor Zaepfel jr., welches mit Kolonialwaren wirbt. Lebens- und Genussmittel wie Weine, Taba, Kaffee und vieles andere waren zur Zeit der Gründung im 19. Jh. nicht alltäglich und daher äußerst begehrt. Auf dem fast menschenleeren Platz befinden sich zwei von Pferden gezogenen Kutschen, sowie ein motorisierter Pritschenwagen, welche allesamt mit Paketen mit Waren beladen sind. In den unteren Ecken befinden sich rechts groß der Titel des Blattes, links die Künstlersignatur.

Zustand: Blatt aufgrund der Maltechnik leicht wellig. Leichter Feuchtigkeitsschaden oben mittig, ebenso Rückstande eines Tropfens. Originales Glas und Rahmung. Weißhöhungen.

Johann Dreyschütz (1880-1959) war ein Tübinger Lithograph und Maler. Lange Zeit arbeitete er in München, bis das Aufkommen der Fotografie Anfang des 20. Jh. den Steindruck verdrängte und ihn, wie viele andere Kollegen zu einer beruflichen Umorientierung zwang. Dreyschütz begab sich daraufhin auf Wanderschaft und kehrte nach Tübingen zurück, wo er seinen Lebensunterhalt mit Zeichnungen von Sehenswürdigkeiten und Städteansichten verdiente, welche er als Vorlagen für Ansichtskarten an Verlage verkaufte. Dieses Blatt entstand womöglich im Zusammenhang mit der Tübinger Verlagsfirma Gebrüder Metz, welcher er sich 1922 anschloss. Aus seinem Oeuvre stammen rund 1.500 Vorlagen für Ansichtskarten.

Maße: 55 x 68 cm                            Bildausschnitt: 35 x 53 cm