Art.Nr.G535 Lithographie mit Gesamtansicht von Rottenburg a.N. / Ehingen, Julius Greth (1824 – 1903)

Art.Nr.G535 Lithographie mit Gesamtansicht von Rottenburg a.N. / Ehingen, Julius Greth (1824 – 1903)

380,00 €
Artikel-Nr.:G535
Material:Papier
Stil-Epoche:Historismus
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Bis die Stadt 1805 an Württemberg fiel, war Rottenburg eine vom Katholizismus geprägte vorderösterreichische Oberamtsstadt. Nach der Gründung des Königreichs Württemberg wurde die Stadt Sitz des gleichnamigen Oberamts Rottenburg. Zudem wurde die Oberamtsstadt im Zuge der neuen Verwaltungsgliederung Württembergs Sitz des mehrere Oberämter umfassenden Sechsten Kreises und von 1810 bis 1817 Sitz der sogenannten Landvogtei am mittleren Neckar. Ab 1818 war das Oberamt Rottenburg dem neu gebildeten Schwarzwaldkreis unterstellt. Mit der Gründung der Diözese Rottenburg war die Stadt seit 1821 auch Sitz des Bischofs der katholischen Kirche in Württemberg. Seither fungiert die Pfarrkirche St. Martin auch als Dom des neuen Bistums. 1861 erlangte Rottenburg mit der Eröffnung der Bahnstrecke über Tübingen Anschluss an das Netz der Württembergischen Eisenbahn. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Rottenburg zu einem Zentrum des Handels mit Hopfen.

 Julius Greth (* 1824 in Bydgoszcz; † 1903 in Heidelberg) war ein deutscher Zeichner, Lithograph und Maler.

Aus der Zeit zwischen etwa 1850 bis 1875 sind Abbildungen von Gebäuden und Landschaften aus dem heutigen Polen (Bromberg und Danzig), der heutigen Russischen Föderation (Königsberg i. Pr.) sowie dem Bodenseegebiet überliefert.

Zustand: Das Bild und der Rahmen befinden sich in sehr gutem Zustand

Maße: Breite: 38 cm, Höhe: 32 cm, Bildausschnitt: 28 cm x 22 cm