Art. 5113 Kirchheimer Tabernakelsekretär in Nussbaum, um 1750

Art. 5113 Kirchheimer Tabernakelsekretär in Nussbaum, um 1750

7.800,00 €
Artikel-Nr.:5113
Material:Nussbaum
Stil-Epoche:Barock
Details:ausblenden
Kirchheimer Tabernakelsekretär, Nussbaum Massivholz, teils Nussbaummaser, Nussbaum, Ahorn auf Weichholz furniert, originale Messingbeschläge. Kommodenförmiger, dreischübiger Unterbau auf gedrückten Kugelfüßen ruhend. Die vorderen Ecken sind gerundet, leicht vorgesetztes Sockelprofil sowie Deckplatte mit profilierter Kante. Die Traversen sind wulstig vorstehend und aus Massivholz gefertigt. Die Schubladenfronten sind in rechteckige Felder unterteilt und aus Nussbaummaserholz, das von ruhigerem Nussbaumfurnier umrahmt wird, die Konturen werden durch Ahornadern bekrönt. Flankiert werden die Felder von eingelegten Blüten, ebenfalls in Ahorn, die Felder wurden durch geometrisch angeordnete Adern unterteilt.

Der Schreibteil übernimmt die Art und die Aufteilung des Unterbaues, die Inneneinteilung besteht aus einer zentralen Nische sowie vier Schubfächern. Der Aufbau hat eine zentrale Tabenakeltüre, hinter der sich zwei weitere Schubfächer befinden. Flankiert wird die Tabernakeltüre von 10 kleinen Scheiben, die durch Verschließen der Türe verriegelt werden. Die Art der Intarsierung wird vom Unterbau übernommen. Das Gesims ist geschweift und schließt durch einen profilierten Gesimskranz ab. Die Seitenteile übernehmen die Intarsierung der Front. Originale Messingbeschläge, Rosette in Sternform. Originale Kastenschlösser in Eisen (Schlüssel teils ergänzt).

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand, minimale, altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer und Druckstellen, die überpoliert wurden. Die Messingbeschläge sind teils patiniert. Die Türe auf der rechten Seite hat eine kleinere Retusche, die im lebhaften Furnierbild, kaum auffällt. Es gibt eine kleinere Furnierergänzung im Randbereich der Schubkästen. Kirchheim unter Teck, um 1750.

Literaturvergleich: Barockmöbel aus Württemberg und Hohenlohe 1700-1750, Geschichte, konstruktion, Restaurierung, Württembergisches Landesmuseum, Stuttgart

Höhe: 197 cm
Höhe Schreibplatte: 88 cm
Breite: 120 cm
Tiefe: 61 cm, Tiefe mit ausgeklappter Platte: 79 cm