Art.Nr. 5822 Biedermeierschrank mit eingelegten Vasenmotiven, um 1820/30

Art.Nr. 5822 Biedermeierschrank mit eingelegten Vasenmotiven, um 1820/30

5.800,00 €
Artikel-Nr.:5822
Material:Kirschbaum
Stil-Epoche:Biedermeier
Details:ausblenden
Biedermeierschrank mit eingelegten Vasenmotiven, Kirschbaum Massivholz teils Kirschbaum, Nussbaummaser, Zwetschge, Ahorn, Ebenholz auf Eiche, Kirschbaum furniert, Boden in Weichholz. Rechteckiger, zweitüriger Korpus mit breit abgeschrägten vorderen Ecken. Leicht vorgesetzter, abgetreppter Sockel auf Vierkantspitzfüßen ruhend. Der Sockel wird am oberen Ansatz von einem Weiteren Profil abgegrenzt. Das Möbel ruht auf Vierkantspitzfüßen. Die Front wird durch drei aufgesetzte Lisenen unterteilt, die seitlichen sind mit Wurzelmaserfurnier belegt, flankiert von stilisierten Kordelbändern in Ahorn/Ebenholz im Wechsel. Die mittige Schlagleiste ist in gespiegeltem Zwetschgenfurnier, das auf Kreuzfuge gespiegelt ist, belegt, flankiert von kordelförmigen Bändern.

die Türen sind in Rahmenbauweise gefertigt, die planen Füllungen werden in der Mitte von Blumenvasenmotiven verziert. Die eingelegten Motive sind teils getuscht, teils gebeizt. Umrahmt von geometrisch angelegten Bandintarsien in Ahorn/Ebenholz. Die Seitenteile sind ähnlich vom Aufbau, in der Mite mit Faltsternen dekoriert. Das Gesims ist vom Aufbau ähnlich dem Sockel, verschiedene Profile sind ebonisiert. Die Blende von Sockel und Gesims sind mit gespiegeltem Kirschbaumfurnier belegt.

Originale, geprägte Schlüssellochschilder in Messingblech mit floralen Motiven verziert. Originales Kastenschloss in Eisen.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand mit leichten, altersbedingten Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die überpoliert wurden. Die Türfüllungen sind geschwunden, die seitlichen Spannungsrisse werden fachgerecht ausgespänt, parallel der Bandintarsien, kaum sichtbar. Kleinere Furnierergänzungen bei den Blumenmotiven, die kaum auffallen. Es gibt eine Furnierergänzung an der rechten Türe am oberen Rand, die leicht sichtbar ist. Die Türe ist am oberen Ansatz minimal verzogen, fällt jedoch kaum auf (5 mm). Die Seitenteile haben in der Mitte ausgespänte Schwundrisse, die minimal dunkler sind. Die Beschläge haben kleinere Fehlstellen und Druckstellen. Wohl Hessen, um 1820/30.

Literaturvergleich: Antike deutsche Möbel 1700-1840 , Wolfgang Schwarze

Höhe: 190 cm
Breite: 183 cm
Tiefe: 70 cm, lichte Tiefe: 61 cm