Barocker Tabernakel Sekretär, Mitte 18. Jh. Art.Nr. 5288

7.860,00 

Barocker Tabernakel Sekretär, Eiche, Nussbaum Massivholz, wohl Eibenmaser, Nussbaum, Ahorn auf Weichholz furniert. Kommodenförmiger Unterbau mit abgeschrägten Ecken, nach innen gebogte Front.

Beschreibung

Art.Nr. 5288 Barocker Tabernakel Sekretär, Mitte 18. Jh.

Barocker Tabernakel Sekretär, Eiche, Nussbaum Massivholz, wohl Eibenmaser, Nussbaum, Ahorn auf Weichholz furniert. Kommodenförmiger Unterbau mit abgeschrägten Ecken, nach innen gebogte Front. Wulstiges vorgesetztes Sockelprofil aus massivem Eichenholz gefertigt. Der Schreibteil ist zurückgesetzt, mittige Schreibplatte, flankiert von zwei einschübigen Kästen, deren Fronten stark gebogt sind. Der Schreibteil ist im Innenbereich aus furniertem Nussbaum. Die breite Nische hat drei schmale Schubfächer am oberen Ansatz. Der Aufbau ist zurückgesetzt, die Front ist konkav-konvex geschweift, zweifach eingeschnürt. Das Gesimsprofil und das Sockelprofil sind jeweils wulstig vorgesetzt und aus massivem Eichenholz gefertigt. Die zentrale Türe ist gebogt, beidseitig mit Bändern und Schlüssellochschildern verziert. Die Türe ist rechts angeschlagen, das Schloss sitz auf der linken Seite.

Das Möbel wird von einem dreischübigen kleinen Aufsatz bekrönt, der den Aufbau des kommodenförmigen Unterbaus übernimmt. Hinter der Tabernakeltüre befinden sich vier kleine Schübe aus gebeiztem Weichholz. Beidseitig gibt es einen Schiebermechanismus zum Verriegeln der Schubkästen des Aufbaues. Die Fronten sind jeweils mit rechteckigen Felder aus Eibenmaserfurnier eingelegt, das von Bandintarsien in Nussbaum flankiert wird, umrahmt von Ahornadern. Den äußeren Rahmen bildet jeweils Nussbaumfurnier, das teils kreuzförmig angelegt ist.

Das Maserfurnier sowie der Nussbaum wurden teils mit hölzernen Nägeln fixiert, die Nagelköpfe setzen sich dunkler ab. Originale, getriebene Messingbeschläge, Schlüssellochschilder, teils mit Blattverzierungen sowie mit Rocaillen und Volutendekor. Originale Schlösser.

 

Restaurierung

Guter Erhaltungszustand unter Erhaltung der originalen Patina. Die Oberfläche wurde gereinigt, die Schellackpolitur überarbeitet. kleinere, altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die überpoliert wurden. Kleinere Furnierergänzungen im Bereich der Schubladenecken, wurden fachgerecht augeführt und fallen kaum auf. Das Seitenteil hat einen ausgespänten Spannungsriss, die Schub- und Laufleisten wurden überarbeitet.

Süddeutsch oder Österreich, Mitte 18. Jh.

Höhe: 185,5 cm, Höhe Schreibteil: 88 cm
Breite: 120 cm
Tiefe: 67 cm, Tiefe mit ausgeklappter Platte: 89 cm

Literaturvergleich: Schreibmöbel von 1700-1850, Wolfgang L. Eller

Zusätzliche Informationen

Material

Eiche, Nussbaum

Stil-Epoche

Barock

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Lieferung antiker Möbel
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