Art. Nr. 4551 Biedermeierschreibschrank, süddeutsch um 1810/20

Art. Nr. 4551 Biedermeierschreibschrank, süddeutsch um 1810/20

3.280,00 €
Artikel-Nr.:4551
Material:Nussbaum
Stil-Epoche:Biedermeier
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Nussbaum Massivholz, teils Nussbaum. Ahorn auf Weichholz furniert.

Rechteckiger Korpus auf Vierkantspitzfüßen ruhend, leicht vorgesetztes Sockelprofil. Zweitüriger Unterbau mit aufgesetzter Schlagleiste. Unterbau mit einem variablen Fachboden. Schreibteil mit albklappbarer Schreibplatte, die im Innenbereich eine dunkle Ledereinlage hat, mit geprägtem, vergoldetem Randdekor. Die Inneneinteilung wird seitlich von zwei vorgesetzten, ebonisierten (dunkel polierten)  Halbsäulen flankiert,  mit teils Blatt- teils Blüten- verzierten Basen. (Base der rechten Säule wurde fachgerecht nachgegossen, kaum sichtbar).

Die Inneneinteilung besteht aus einer mittleren Nische, die am oberen Ansatz unterteilt ist. Die Ecken des Nischenbodens sind mit Tuschbemalungen verziert. Die Nische wird seitlich jeweils von drei Schubfächern, sowie zwei Registraturfächern flankiert. Oberhalb des Schreibteils befindet sich ein vorgesetzter Kopfschub, der seitlich von den Halbsäulen gestützt wird. Die abschließende, obere Kante ist leicht gerundet, in massivem Nussbaum ausgeführt. Der obere (Deckel) ist furniert. Front und Seitenteile sind mit bespiegelten Nussbaumfurnier belegt. Wohl originale Messingbeschläge, geprägt, teils mit kleineren Druckstellen.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand mit leichten altersbedingten Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, sowie Druckstellen die überpoliert wurden. Im Bereich des Schlüssellochschilds sind Nagelspuren, weitere Beschläge leicht sichtbar. Ledereinlage der Schreibplatte fachgerecht erneuert. Linke, obere Schublade mit nachträglich, eingebautem Schloss. Deckel (oberer Boden) am vorderen Rand mit zwei Furnierergänzungen, die jedoch wenig auffällig sind.

Höhe: 145cm
Höhe Schreibplatte 79cm
Breite: 90cm
Tiefe: 47cm
Tiefe mit ausgeklappter Platte: 92,5cm

Lit.vergleich: Biedermeier Welten – Rainer Haag, S.336, Nr.1053