Art.Nr. 4554 Biedermeierschreibschrank mit Vollsäulen, süddeutsch, um 1820

Art.Nr. 4554 Biedermeierschreibschrank mit Vollsäulen, süddeutsch, um 1820

3.380,00 €
Artikel-Nr.:4554
Material:Nussbaum
Stil-Epoche:Biedermeier
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Biedermeierschreibschrank mit Vollsäulen, Nussbaum Massivholz, teils Nussbaum, Nussbaumwurzelmaser auf Weichholz furniert. Rechteckiger Korpus mit vorgesetzten Vollsäulen. Der vorgesetzte Sockel ist auf Höhe der Säulen verkröpft, mit wulstigen Bodenplatten. Die Säulen sind leicht konisch, mit gedrechselten Kapitellen, Basen sowie einer dunkel eingesetzten Einlage unterhalb der Kapitelle. Das oberste Schubfach ist vorgesetzt und wird von den Säulen gestützt. Schlichter, abgetreppter Gesimskranz, der ausgestellt ist. Die Front und die Seitenteile sind mit gespiegeltem Furnier belegt. Die rautenförmig eingelegten Schlüssellochschilder sind aus Ebenholz. Die Schreibplatte hat eine dunklere Ledereinlage (wurde fachgerecht erneuert).

Die Inneneinteilung besteht aus einer zentralen Nische, die seitlich von konischen Halbsäulen flankiert wird. Flankiert werden die Säulen von jeweils drei Schubfächern. Am unteren Ansatz befinden sich drei Schubfächer, die leicht vorgesetzt sind, oberhalb sind zwei Schubfächer ebenfalls vorgesetzt. Die Fronten sind mit Wurzelmaserfurnier belegt. Die Traversen dunkel abgesetzt, die Zugknöpfe ebenfalls ebonisiert. Umrahmt wird die Nische von einem leicht zurücckgesetzten Nussbaumrahmen.

Guter Erhaltungszustand mit minimalen, altersbedingten Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die überpoliert wurden. Beide Seiten haben am unteren Rand einen ausgespänten Spannungsriss, der leicht sichtbar ist. Die Schub- und Laufleisten wurden überarbeitet, teils ergänzt. Im Bereich der Ecken der Traversen sowie oberhalb des Schlosses der Schreibplatte gibt es kleinere Furnierergänzungen, die kaum sichtbar sind. Süddeutsch, um 1820.

Höhe: 150,5 cm, Höhe Schreibplatte: 81 cm
Breite: 109,5 cm
Tiefe: 53 cm, Tiefe mit ausgeklappter Platte: 91 cm

Literaturvergleich: Biedermeierwelten, Rainer Haaff S. 338