Flagge: NEUER ARTIKEL

Art.Nr. 4653 Seltener Pyramidensekretär mit Signatur Johann Prestele in Grönenbach (Allgäu) 1852

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Art.Nr. 4653 Seltener Pyramidensekretär mit Signatur Johann Prestele in Grönenbach (Allgäu) 1852

9.650,00 €
Artikel-Nr.:4653
Material:Nussbaum
Stil-Epoche:Biedermeier
Details:ausblenden
Seltener Pyramidensekretär, Nussbaum Massivholz, teils Nussbaum, Esche auf Weichholz furniert. Rechteckiger, einschübiger Sockel, mit leicht vorgesetztem Sockelprofil auf Klotzfüßen ruhend. Zurückgesetzter konischer Korpus, der sich nach oben verjüngt. Breites Schubfach, darüber liegt ein schmaler Schub und eine Schreibplatte. Oberhalb der Schreibplatte befindet sich ein weiteres, vorgesetztes Schubfach, das den Korpus wie ein Gurt umspannt. In diesem Fach ist ein Stehpult eingelassen, mit ebonisierter, dunkel polierter Schreibplatte.

Der Aufbau des Möbels verläuft gerade, mit einem breiten Schubfach, darüber liegt ein dunkel abgesetzter Gesimskranz sowie ein Spitzgiebelaufsatz. Im Spitzgiebel befindet sich ein Geheimfach, das durch Herausziehen das darunterliegende Schubfach zugängig macht. Der Schreibteil besteht aus einer zentralen Nische, deren oberer Zwickel mit getuschten Fächerornamenten verziert ist. Flankiert wird die Nische von sechs seitlichen, kleineren Schüben, die durch einen Schieber verriegelt werden können, sowie zwei breiten Schubfächern. Das untere Schubfach kann herausgezogen werden, darunter befindet sich ein Geheimfach mit zwei seitlichen Schubfächern, sowie der Signatur. Die Traversen sind ebonisiert (dunkel poliert).

Die Inneneinrichtung besteht aus gespiegeltem Eschefurnier mit dunkel getuschten Linien dekoriert. Die Schlüssellochschilder sind aus Ahorn, ebenfalls dunkel abgesetzt. Die Front und die Seitenteile sind mit gespiegeltem Nussbaumfurnier belegt.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand, unter Erhaltung der originalen Patina, leichte, altersbedingte Gebrauchspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die kaum auffallen. Kleinere Furnierergänzungen im Sockelbereich, sowie an der Stehpultlade an der rechten oberen Ecke, wurden fachgerecht ausgeführt und sind kaum sichtbar. Am Gesimskranz an der rechten Seite sind leichte Verwerfungen im Furnier. Die Messingblende des Schlosses der Schreibplatte fehlt teils, die Funktion ist dadurch nicht beeinträchtigt. Signatur in Bleistift – Johan Prestele in Grönenbach (Allgäu) 1852.

Höhe: 171 cm, Höhe Schreibplatte: 75 cm, Höhe Schreibpult: 122 cm
Breite: 96,5 cm Sockel, 87 cm Gesims
Tiefe: 49 cm, Tiefe mit ausgeklappter Platte: 93,5 cm