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Art.Nr. 4749 Biedermeierschreibschrank mit Aufbau in Kirschbaum, wohl Mainz, um 1820/30

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Art.Nr. 4749 Biedermeierschreibschrank mit Aufbau in Kirschbaum, wohl Mainz, um 1820/30

5.940,00 €
Artikel-Nr.:4749
Material:Kirschbaum
Stil-Epoche:Biedermeier
Details:ausblenden
Biedermeierschreibschrank mit Aufbau in Kirschbaum, wohl Mainz, um 1820/30. Kirschbaum Massivholz, teils Kirschbaum, Ahorn, Ahorn ebonisiert, Nussbaumwurzelholz auf Weichholz furniert. Rechteckiger Korpus mit abgeschrägten Ecken auf Klotzfüßen ruhend. Das Sockelgeschoss ist leicht vorgesetzt, an den Ecken verkröpft, die Sockelschublade wird durch eboniserte (dunkel polierte) Leisten begrenzt.

Die Front ist unterteilt in fünf Schubfächer, die teils abgestuft sind und die Schreibplatte. Die Schreibplatte ist in Rahmenbauweise gefertigt, mit zurückgesetzter Füllung. Der Sekretär ist nach oben hin abgestuft, die vorderen Ecken sind eingeschnürt. Der Aufbau ist zweitürig verglast, mit einer gerundeten Treppe, seitlichen, nach innen gebogten Pilastern, die einen ausladenden Spitzgiebel tragen.

Die Inneneinteilung des Sekretärs besteht aus einer zentralen Nische mit würfelförmig angeordnetem Boden, der sich in der Rückwand spiegelt. Die Nische wird von Säulen flankiert sowie von einem Spitzgiebel bekrönt. Das obere Schubfach ist durchgehend. Das untere Schubfach beinhaltet eine Schreibauflage mit dunkler Filzeinlage, die Front kann abgeklappt werden. Die Schubladenfronten werden von Streifen aus Ebenholz umrahmt. Die Schreibplatte hat ein Gegengewicht, kann in geschlossenem Zustand nicht nach unten fallen. Die Schlüssellochschilder haben eine Rautenform aus eingelegtem Ebenholz.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche. Guter Erhaltungszustand, leichte, altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die überpoliert wurden. Es gibt verschiedene Furnierergänzungen am unteren Rand der mittleren Schublade sowie an den Traversen und an der linken Ecke des Spitzgiebels. Spuren allten Holzwurmbefalls am Aufbau, ausgewachst und retuschiert, kaum sichtbar. Die Filzeinlage der Schreibplatte wurde erneuert. Die Schreibplatte hat kleinere, dunklere Flecken (wohl Tuschflecken), die leicht sichtbar sind. Wohl Mainz, um 1820/30.

Literaturvergleich: Schreibmöbel 1700-1850, Wolfgang L. Eller.

Höhe: 213 cm, Höhe Schreibplatte: 83,5 cm, Höhe Aufbau: 53 cm
Breite: 110 cm
Tiefe: 57 cm, Tiefe mit ausgeklappter Platte: 97 cm