Art.Nr. 5049 Biedermeierschrägklappensekretär mit Geheimfach, um 1800

Art.Nr. 5049 Biedermeierschrägklappensekretär mit Geheimfach, um 1800

3.200,00 €
Artikel-Nr.:5049
Material:Nussbaum
Stil-Epoche:Biedermeier
Details:ausblenden
Biedermeierschrägklappensekretär, Nussbaum Massivholz, teils Nussbaum, Nussbaummaser, Zwetschge, Ahorn auf Weichholz furniert. Kommodenförmiger, dreischübiger Unterbau, darüber befindet sich eine schräge Schreibklappe. Der profilierte Sockel ist leicht vorgesetzt, das Möbel ruht auf Vierkantspitzfüßen, die nach außen gebogt sind. Die vorderen Kanten sind leicht gerundet und in Zwetschge quer furniert. Die Fronten von den Schubkästen, der Schreibplatte sowie dem Deckel sind jeweils in der Mitte mit länglichen Nussbaummasereinlagen dekoriert, umrahmt von Ahornadern sowie quer angelegtem Nussbaumfurnier.

Die Inneneinteilung des Schreibteiles besteht aus einer zentralen Nische, der Boden der Nische kann nach hinten verschoben werden und dann wird ein Geheimfach zugängig. Darüber liegt eine zentrale, abschließbare Türe, flankiert von zwei Nischen mit darunterliegenden Schubfächern. Seitlich flankiert von sechs kleinen Schubfächern, die treppenförmig angeordnet sind. Den oberen Abschluss bildet eine Galerie, die geometrisch durchbrochen ist. Die Schubladenfronten der Inneneinteilung sind jeweils mit Nussbaum furniert, umrahmt von quer angelegten, helleren Nussbaumbändern. Die Schreibplatte wird auf zwei ausziehbaren, seitlichen Leisten aufgelegt. Die Seitenteile übernehmen den Furnieraufbau der Front.

Originale Schlösser in Eisen, Schlüssellochschilder in Messing aus der Zeit, jedoch gibt es Spuren von weiteren Beschlägen, die Bohrungen wurden fachgerecht verschlossen, sind kaum sichtbar.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand, kleichte, kleinere Gebrauchsspuren, die kaum sichtbar sind. Die Schreibplatte ist leicht verzogen, in der Mitte auf Höhe des Schlosses mit einem Abstand von 5 mm, sind mit leichtem Druck verschließbar, fällt jedoch optisch kaum auf. Es gibt kleinere Furnierergänzungen, die jedoch kaum sichtbar sind, im Bereich der Ecken der Schubkästen und im Sockelbereich. Süddeutschland, um 1800.

Literaturvergleich: Schreibmöbel 1700-1850, In Deutschland, Österreich und der Schweiz, Wolfgang L. Eller S. 88

Höhe: 116 cm, Höhe Schreibplatte: 84 cm
Breite: 108,5 cm
Tiefe: 53 cm, Tiefe mit ausgeklappter Platte: 86 cm