Art.Nr. 5221 Norddeutscher Biedermeierschreibschrank mit Vollsäulen, um 1830

Art.Nr. 5221 Norddeutscher Biedermeierschreibschrank mit Vollsäulen, um 1830

3.200,00 €
Artikel-Nr.:5221
Material:Mahagoni
Stil-Epoche:Biedermeier
Details:ausblenden
Norddeutscher Biedermeierschreibschrank, Mahagoni Massivholz, teils Mahagoni (Pyramidenmahagoni) auf Pitch Pine (Pechkiefer, schwere und kernholzreicher Kiefer) furniert. Rechteckiger Korpus mit vorgesetzten Vollsäulen, an den vorderen Ecken, leicht vorgesetztes Sockelgeschoss, das auf Plattenfüßen ruht. Im Sockel ist ein breites Schubfach integriert, das mit einem schmalen Profil nach unten hin abschließt. Die Front ist in drei Schubfächer, einer darüberliegenden Schreibklappe und einem vorgesetzten Kopfschub unterteilt. Das Gesims besteht aus einem breit ausgestellten Kranzprofil, das die Rundungen der Säulen übernimmt. Das Gesims wird durch einen einschübigen Aufbau bekrönt, dessen Seitenteile flach auslaufen.

Die Inneneinteilung des Schreibteiles besteht aus einer herausziehbaren Schreibauflage, die mit einer grünen Ledereinlage bestückt ist. Mit zentraler Nische mit bogenförmiger Einfassung, flankiert von sieben Schubfächern sowie zwei Regristraturfächern. Die Registraturfächer können herausgezogen werden, auf der Rückseite befinden sich jeweils ein Geheimfach. Die Schubfächer haben jeweils Zugknöpfe in Bein, ein Schubfach ist abschließbar (Schloss wurde später ersetzt). Die Schlüssellochschilder sind in Bronzeguss mit Löwenapplikationen, wurden später ergänzt.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand, leichte, altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die jedoch kaum auffallen. Die Schub- und Laufleisten wurden überarbeitet. Es gibt kleiner Spannungsrisse im Furnier, primär an den Seiten, die jedoch kaum auffallen. Norddeutsch, um 1830.

Höhe: 159 cm, Höhe Schreibplatte: 77,5 cm
Breite: 119 cm
Tiefe: 59 cm, Tiefe mit ausgeklappter Platte: 100 cm

Literaturvergleich: Schreibmöbel 1700-1850, in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Wolfgang L. Eller