Art.Nr. 5497 Louis Seize Schreibschrank, Frankreich, um 1790/1800

Art.Nr. 5497 Louis Seize Schreibschrank, Frankreich, um 1790/1800

3.380,00 €
Artikel-Nr.:5497
Material:Nussbaum
Stil-Epoche:Louis-Seize
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Louis Seize Schreibschrank, Nussbaum Massivholz, teils Nussbaum, Nussbaummaser, Palisander, Rosenholz, Amaranth, Ahorn, Ebenholz, Mahagoni auf Eiche furniert. Rechteckiger Korpus mit breiten, abgeschrägten, vorderen Ecken. Wulstig ausgestellte Füße, die die abgeschrägten Ecken fortsetzten. Zweitüriger Unterbau, darüber befindet sich die Schreibplatte, den oberen Abschluss bildet ein Kopfschub, der von einer leicht überstehenden Marmorplatte bekrönt wird, deren Kante profiliert ist. Die Türen sowie die Schreibplatte sind mit auf Kreuzfuge gespiegeltem Nussbaumwurzelfurnier belegt, das von geometrisch angelegten Bändern aus Amaranth, Rosenholz, Ahorn und Ebenholz umrahmt wird. Den äußeren Rand bildet ein breiter Fries in streifigem Nussbaumholz. Die Schubladenfront sowie die abgeschrägten Ecken sind mit angedeuteten Kannelierungen dekoriert. Die Seitenteile übernehmen die Ornamentik der Front. Der zweitürige Unterbau hat eine Inneneinteilung mit in der Mitte feststehendem Fachboden, auf der linken Seite mit einem abschließbaren Kasten, der durch einen originalen Druckknopf auch aus dem Korpus entfernt werden kann und mitgeführt werden kann

Der Innenbereich des Schreibteils hat eine zentrale Nische, flankiert von sechs kleinen Schubfächern, darüber gibt es Regalfächer. Das rechte, unterste Fach hat eine originale Vorrichtung für Tintenfässer. Die Schreibplatte ist mit einem gespiegelten Palisanderfurnier dekoriert. Originale Schlösser, Schlüssellochschilder mit Lorbeerkranzverzierung, später ergänzt.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand, mit leichten, altersbedingten Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die gereinigt und überpoliert wurden. Die Schreibplatte hat zwei waagrechte Spannungsrisse, die ausgefüllt, retuschiert wurden, im lebhaften Furnierverlauf nur etwas sichtbar. An der linken Türe gibt es einen fachgerecht eingesetzten Span im Innenbereich. Außen gibt es einen minimalen Spannungsriss, der senkrecht im Verlauf sichtbar ist. Mit originaler Marmorplatte, hat eine kleinere Fehlstelle an der rechten, hinteren Ecke und an der Kante am linken Teil am unteren Rand. Frankreich, um 1790/1800.

Höhe: 139,5cm, Höhe Schreibplatte: 71 cm
Breite: 84 cm
Tiefe: 43 cm, Tiefe mit ausgeklappter Platte: 91 cm

Literaturvergleich: Le Mobilier Francais, Pierre Kjellberg