Art.Nr. 294 Biedermeierschreibschrank, Mahagoni, um 1820/30

Art.Nr. 294 Biedermeierschreibschrank, Mahagoni, um 1820/30

3.400,-- €
Artikel-Nr.:294
Material:Mahagoni
Stil-Epoche:Biedermeier
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Biedermeierschreibschrank, Mahagoni, Birke, Ahorn, Pappelmaser, Ebenholz auf Pappel-Weichholz furniert. Rechteckiger Korpus mit gerundeten Ecken, leicht vorgesetzter Sockel auf Klotzfüße. Der Unterbau besteht aus drei Schubfächern, die jeweils unterschiedlich zum Korpus vorgesetzt sind. Die Front des oberen schmalen Schubfaches ist leicht gerundet und geht in die mehrfach abgetreppte Traverse über. Die Schreibklappe ist abklappbar, darüberliegend ist ein schmales Schubfach, sowie ein stark profilierter Gesimskranz, nach oben hin zweifach abgestuft. Die Front des Möbels besteht aus einem gespiegelten Pyramidenmahagoni, untergliedert durch schmale geometrisch angeordnete Bandintarsien in Ahorn. Aufgesetzte wappenförmige Schlüssellochschilder in Bein. Die Inneneinteilung besteht aus einer zentralen Türe, die sich in einem Portal befindet. Seitlich sind Lisenen mit schlichten Basen, darunterliegend ist ein Schubfach, das von zwei stilisierten Sockeln mit Mauersteinoptik flankiert wird. (Pappelmaser mit Ebenholzeinlagen). Diese Schübe sind als Geheimfächer ausgearbeitet, beim rechten Schub ist der Federmechanismus außer Betrieb. Seitlich wird die Türe von Schubfächern flankiert. Der obere Schub ist durchgehend. Geometrisch angelegte Bandintarsien im Bereich der Türe, die teils grün gebeizt sind. Die Schreibplatte hat ein Gegengewicht, das in geschlossenem Zustand die Platte nicht nach unten fallen kann. Die Schreibplatte ist mit einem gespiegeltem Birkenfurnier belegt, umzäumt von Adern in Ahorn und Ebenholz.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Zustand, leicht altersbedinge Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die überpoliert wurden, leicht sichtbar sind. Die Schub- und Laufleisten wurden überarbeitet. Ursprünglich waren Beinschlüsselschilder eingelegt, wappenförmige Schlüssellochschilder wurden später ergänzt. Spuren von weiteren später angebrachten Beschlägen sind leicht sichtbar. Die Schreibplatte hat innen und außen schmale Spannungsrisse im Furnier, fällt kaum auf, Die Schreibplatte hat im Innenbereich kleinere dunklere Flecken, wohl Tusche. Im Innenbereich der Vorrichtungen für Tintenfässer, die an der rechten Schublade der Inneneinteilung angebracht ist, gibt es teils starke Tuschflecken. An einer Stelle im Frontbereich, rechts am Gesimskranz ist eine fachgerecht ausgeführte Furnierergänzung, die leicht sichtbar ist, wurde gekittet und retuschiert. Norddeutsch, um 1820/30.

Höhe: 153 cm
Höhe Schreibplatte: 81 cm
Breite: 110 cm
Tiefe: 56,5 cm
Tiefe mit geöffneter Platte: 100,5 cm