Art.Nr. 3790 Schrägklappensekretär mit verglastem Aufbau, um 1840

Art.Nr. 3790 Schrägklappensekretär mit verglastem Aufbau, um 1840

3.200,-- €
Artikel-Nr.:3790
Material:Kirschbaum
Stil-Epoche:Biedermeier
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Schrägklappensekretär, Kirschbaum massiv, teils Kirschbaum, Nussbaum, Zwetschge, Ahorn, Esche, Ebenholz auf Weichholz furniert. Rechteckiger, kommodenförmiger Unterbau, leicht vorgesetzter Sockel, der auf gebogten, verjüngenden Füßen ruht. Der Unterbau besteht aus drei Schubfächern, die von einem profilierten quer furnierten Rahmen eingefasst werden. Die Front ist mit gespiegeltem Kirschbaumfurnier belegt, das auch auf den wulstigen Traversen fortgeführt wird. Die schräge Schreibplatte liegt zwischen zwei geschweiften Seitenwangen. Die Inneneinteilung besteht aus einer zentralen Nische, der Boden hat einen eingelegten Stern aus Ahorn, Ebenholz, Nussbaum. Umrahmt wird die Nische von neun Schubfächern aus Nussbaummaserholz, umrahmt von Ahornadern und einem Fries aus Zwetschgenholz. Die seitlichen Stollen sind mit gespiegeltem, schräg verlaufendem Nussbaumfurnier belegt. Die Zugknöpfe in Messing haben stilisierte Blütenform (später ergänzt). Der Aufbau ist original verglast und übernimmt den profilierten Rahmen des Unterbaus. Der Innenbereich ist mit einer hellgrünen Farbe ausgestrichen (Farbanstrich wurde später ergänzt). Der Gesimskranz ist profiliert ausgestellt mit gerundeten Ecken. Die Schlüssellochschilder haben eine Wappenform und sind aus Zwetschgenholz eingelegt.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand, die originale Oberfläche wurde erhalten. Altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die überpoliert wurden und leicht sichtbar sind. Kleinere Furnierergänzungen, Kittungen, Retuschen, primär im Sockelbereich, die kaum auffallen. Die Schubladenfronten wurden nachträglich mit seitlichen Zugknöpfen versehen, die Bohrungen wurden verfüllt, retuschiert, leicht sichtbar. Im Bereich der Schlüssellochschilder sind Bohrungen und Abdrücke von später angebrachten Beschlägen erkennbar. Die Schub- und Laufleisten wurden überarbeitet. Die Scharniere der Klappe sowie das Schloss des Vitrinenteils wurden später ergänzt. Süddeutsch, um 1840.

Höhe: 211 cm, Höhe Schreibplatte: 81 cm
Breite: 102 cm
Tiefe: 54 cm, Tiefe mit ausgeklappter Schreibplatte: 84,5 cm