Art.Nr. 962 Louis Seize Schrägklappensekretär, Nussbaum, um 1800

Art.Nr. 962 Louis Seize Schrägklappensekretär, Nussbaum, um 1800

2.960,-- €
Artikel-Nr.:962
Material:Nussbaum
Stil-Epoche:Louis-Seize
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Louis Seize Schrägklappensekretär mit 8 Geheimfächern, Nussbaum massiv, teils Nussbaum, Ahorn auf Weichholz furniert. Zweischübiger, kommodenförmiger Unterbau auf konischen Vierkantspitzfüßen ruhend, leicht vorgesetztes Sockelprofil, sowie obere Kante des Unterbaus. Aufbau mit schräger Schreibplatte, leicht zurückgesetzt, Schreibteil mit mehrschübiger Inneneinteilung. Die unterste, vorgesetzte Reihe besteht aus zwei breiten Schubfächern, die jeweils aus zwei unterschiedlichen Vorderstücken bestehen. Die oberen Schubladen bestehen aus 8 Schubkästen mit jeweils angelegten Bandintarsien, sowie Messingknöpfen. Die Schreibplatte wird durch zwei geschmiedete, breite Eisenbänder fixiert. Wenn man die Schubfächer der unteren Reihe hineindrückt, wenden mit dem Federantrieb zwei rechteckige Kästen am hinteren Rand der Deckplatte ausgelöst. Diese Kästen sind jeweils mit zwei Schubfächern mit profilierter Front sowie Messingknöpfen verziert. Am vorderen Rand der Deckplatte befindet sich eine kleine Vertiefung, die durch das Einstecken eines spitzen Gegenstandes ein Schieber öffnen lässt. Unterhalb dieses Schiebers befindet sich eine kleine Eisenstange , die herausgezogen werden kann, so dass am Mittelstück der kleineren Schubfächer jeweils ein Schieber mit je zwei weiteren Geheimfächern herausgezogen werden kann. Die Front des Möbels ist mit geometrisch angelegten Bandintarsien verziert. Die Füllungen sind teils mit gespiegeltem Nussbaumfurnier belegt. Originale Eisenschlösser, Schloss der Schreibplatte wurde später getauscht. Originale Messingbeschläge mit Zuggriff sowie Adlerbekrönung. Schublaufleisten wurden überholt.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand, leichte altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die überpoliert wurden, wenig auffällig sind. An der linken Seite der Kommode sind Spuren alten Holzwurmbefalls, wurden gekittet, retuschiert, wenig auffällig. An der linken, hinteren Ecke sind kleinere Massivholzergänzungen. Die Schreibplatte ist im geschlossenen Zustand leicht verzogen (rund), mittig mit 1 cm Abstand. An der Schreibplatte im Schlossbereich ist eine Holzergänzung, leicht sichtbar. Zwei Messingknöpfe sind ergänzt, wenig auffällig. Süddeutsch, um 1800.

Höhe: 108 cm
Höhe Schreibplatte: 76 cm
Breite: 118 cm
Tiefe: 56,5 cm
Tiefe mit geöffneter Schreibplatte: 87 cm