Art.Nr. 4280 Louis Seize Schreibschrank, Schweiz, um 1800

Art.Nr. 4280 Louis Seize Schreibschrank, Schweiz, um 1800

3.200,00 €
Artikel-Nr.:4280
Material:Messing
Stil-Epoche:Louis-Seize
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Louis Seize Schreibschrank, Nussbaum Massivholz, teils Nussbaumwurzelmaser, Nussbaum, Ahorn, Mahagoni, Ahorn grün gebeizt, auf Weichholz furniert. Rechteckiger Korpus mit abgeschrägten, vorderen Ecken auf Vierkantspitzfüßen ruhend. Leicht vorgesetzte Sockelprofil, an den Ecken verkröpft. Die Front ist unterteilt in drei breite Schubladen, abklappbare Schreibplatte sowie einen Kopfschub. Den oberen Abschluss bildet ein schlichtes Profil. Die Schubladenfronten sowie die Schreibplatte sind mit gespiegeltem Wurzelmaserfurnier verziert, das von unterschiedlich eingelegten Bändern aus Ahorn, Mahagoni umrahmt wird. Den äußeren Rahmen bildet ein schlichteres Nussbaumfurnier. Die kannelierten Ecken sind mit Bandintarsien aus Ahorn, Mahagoni dekoriert. Die Seitenteile sind schlicht und mit gespiegeltem Nussbaum furniert.

Die Inneneinteilung besteht aus einer zentralen vier geteilten Registratur, umrahmt von 12 Schubkästen mit Messingzuggriffen. Das mittige, untere Schubfach kann herausgezogen werden, so dass ein Geheimfach zugängig wird. Die Schreibplatte hat in der Mitte eine Ledereinlage, die ergänzt wurden. Originale Schlösser in Eisen, das oberste Schubfach wird durch zweimaliges Abschließen der Schreibplatte mitverriegelt. Die Messingbeschläge wurden später ergänzt.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand, leichte, altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen, die überpoliert wurden. Die Schreibplatte hat außen in der Mitte einen Spannungsriss, der ausgespänt wurde und kaum auffällt. Die Schreibplatte wölbt sich in der Mitte leicht nach außen, fällt jedoch kaum auf. Die Innenfläche der Schreibplatte weist leichte Schnittspuren im Holz auf, die sich minimal dunkler abheben. Beide untere Seitenteile hatten Spannungsrisse, die mit Nussbaum Massivholz ausgespänt wurden, kaum sichtbar sind. Es gibt minimale Spuren alten Holzwurmbefalls. Es gibt kleinere Brandflecken auf dem Deckel (oberer Boden). Schweiz, um 1800, in der Art von Christoph Hopfengärtner (1758-1843).

Literaturvergleich: Schreibmöbel 1700-1850, In Deutschland, Österreich und der Schweiz, Wolfgang L. Eller

Höhe: 156,5 cm, Höhe Schreibplatte: 80,5 cm
Breite: 130 cm
Tiefe: 54 cm, Tiefe mit ausgeklappter Schreibplatte: 104 cm