Art.Nr. 4873 Biedermeierschreibschrank in Kirschbaum, wohl Thüringen, um 1840

Art.Nr. 4873 Biedermeierschreibschrank in Kirschbaum, wohl Thüringen, um 1840

3.600,00 €
Artikel-Nr.:4873
Material:Kirschbaum
Stil-Epoche:Biedermeier
Details:ausblenden
Biedermeierschreibschrank, Kirschbaum Massivholz, teils Kirschbaum auf Weichholz furniert, Perlmuttbeschläge, rechteckiger Korpus mit vorgesetzten Säulen auf den vorderen Ecken. Leicht vorspringender Sockelschub auf gedrückten Kugelfüßen ruhend. Die Front ist unterteilt in drei Schubfächer, darüber liegen die Schreibklappe sowie ein weiteres Schubfach (Kopfschub). Die Traverse unter der Schreibplatte sind wulstig vorgesetzt.

Die Inneneinteilung des Schreibteils besteht aus einer zentralen Nische, die durch eine geschweifte Blende umrahmt wird, die Rückseite der Nische ist verspiegelt. Unterhalb der Nische befindet sich ein breites Schubfach, dessen Front dreigeteilt ist. Oberhalb der Nische befindet sich ein weiterer, breiter Schub, seitlich sechs weitere, kleine Schubfächer mit dunklen Zugknöpfen mit geschliffenen Perlmutteinlagen. Das Gesims ist durch einen schmalen, umlaufenden Profilstab abgegrenzt. Profilierter, stehend furnierter Gesimskranz, der an den Ecken die Rundung der Säulen übernimmt. Oberhalb des Gesimkranzes ist ein abgetreppter Aufbau mit geschweiftem mittigem Schubfach.

Die Ecken sind teils mit kleinen Säulen dekoriert. Die Front, sowie die Seitenteile mit gespiegeltem Kirschbaumfurnier belegt. Die Schreibplatte hat ein Gegengewicht, kann in geschlossenem Zustand nicht nach unten fallen. Schlüssellochschilder in Perlmutt, originale Schlösser.

Restaurierte, Schellack polierte Oberfläche, guter Erhaltungszustand mit kleineren, altersbedingten Gebrauchsspuren. Am Sockelschub am unteren Rand sowie an der unteren Traverse an der rechten Seite befinden sich kleinere, fachgerecht ausgeführte Furnierergänzungen, die jedoch kaum sichtbar sind. An der linken Seite am hinteren Rand gibt es einen sichtbaren Kratzer. Am Nischenboden sind leichte Tuschflecken, die jedoch kaum auffallen. An der Schubfächern sind Bohrungen von früheren Griffen minimal sichtbar. An der rechten Seite am oberen Rand befindet sich ein Spannungsriss. Die Schub- und Laufleisten wurden überarbeitet und getauscht. Thüringen, um 1840.

Höhe: 173 cm, Höhe Schreibplatte: 82,5 cm
Breite: 104,5 cm
Tiefe: 54 cm, Tiefe mit ausgeklappter Platte: 98 cm